HALLENBAD KLAGENFURT  Klagenfurt  Gasometergasse 1 
PALAZZO FITNESS CENTER  Klagenfurt  St. Ruprechterstr. 44 
FITNESSCENTER CALIFORNIA  Klagenfurt  Universitätsstrasse 102 
LADY FITNESS  Klagenfurt  8.Mai- Straße 47 
SQUASH VIKTRING  Klagenfurt- Viktring  Viktringerplatz 7 
SEEHOTEL HAFNERSEE  Keutschach  Plescherken 5 
GESUNDHEITSZENTRUM GOLFHOTEL  Maria Wörth- Dellach   
MORI  St. Kanzian   
KURZENTRUM  Bad Eisenkappel  Vellach 9 
Gasthof zur Post, Rosentaler Wellnessoase  Unterbergen im Rosental  Nr.3 
SCHLOSSHOTEL SEEFELS  Pörtschach   
HOTEL CARINTHIA VELDEN  Velden am Wörther See  Karawankenplatz 3 
MARIENHOF  Velden  Marienhofweg 1 
HOLIDAY ZENTRUM  Velden  Beethovenalle 3 
GOLF PARKHOTEL  Velden am Wörther See   
LANDHAUS SERVUS  Velden am Wörthersee  Martiniweg 21 
SEEHOTEL EUROPA  Velden am Wörther See  Wrannbad 1- 3 
HALLENBAD  St.Veit/ Glan  Kalten Keller- Str 40 
AGATHENHOF  Micheldorf bei Friesach  Agathenhofstraße 24 
SEEVILLA  Wildbad Einöd/ Stmk.   
KURBAD  Althofen   
FASTENKUREN IM METNITZTAL  Metnitz  Marktplatz 13 
BIOLANDHAUS ARCHE  St. Oswald- Eberstein   
REIT UND TENNISCENTER  Wolfsberg  Elsenweg 22 
THERMALBAD WEISSENBACH  St.Margarethen im Lavanttal  Forst 106 
MOSELEBAUER  Bad St. Leonhard  Kliening 30 
HOTEL CARINTHIA  Villach  Ossiacher Zeile 39 
HOTEL SEESTUBEN  Villach  Treffner Straße 94 
WARMBAD VILLACH  Villach  Kadischen Allee 22- 27 
DER KARAWANKENHOF  Warmbad Villach  Kadischenallee 25- 27 
WARMBADERHOF  Warmbad Villach  Kadischenallee 22- 24 
SEEPENSION SMOLEY  St. Magdalen  Peter Melcherstr. 15 
KRISTALLBAD  Bad Bleiberg   
GESUNDHEITSZENTRUM BARBARA  Bad Bleiberg   
DER BLEIBERGERHOF  Feld am See  Drei Lärchen 150 
VIVAFIT  Bad Kleinkirchheim  Hauptstraße 28 
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KÄRNTNERHOF  Bad Kleinkirchheim  Maibrunnenweg 15 
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POST FAMILIENHOTEL  Millstatt am See  Mirnockstraße 38 
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ZANKER  Döbriach  Seefeldstraße 30 
HALLENBAD  Sillian 185a   
REPLERHOF  Prägraten am Grossvenediger  St. Andrä 73 

Erfrischung

Klar, das man den Eindruck hat, wenn man aus der Saunakabine kommt, daß jetzt ein Sprung in eiskaltes Wasser sehr erfrischen wäre. Bei verschiedenen Aufgußzeremonien werden Eisstückchen verteilt, die ebenso den Eindruck hinterlassen, zu erfrischen. Diese Gefühl ist aber trügerisch.

In der Entwicklung des Menschen wurde sein Körper so gebaut, daß er sehr feinfühlig auf äußere Reize reagiert. Mal mehr (z.B. Fingerkuppen) mal weniger (z.B. Oberschenkel). Das Innere wurde stark vernachlässigt. Haben Sie schon mal Bauchweh gehabt? Wie präzise konnten Sie genau den Ort des Schmerzes lokalisieren?

Ich gebe Ihnen ein Getränk, das zuvor erwärmt wurde. Sagen Sie mir, wenn Sie es im Magen haben, ob es lauwarm, warm oder heiß ist. Jetzt dürfen Sie den Finger mal in die Tasse halten und ...?

Erfrischend wirkt bei uns nach dem Gang in die Schwitzkammer wenn wir die überschüssige wärme wieder los werden. Und so paradox es klingen mag, hier ist das Fußwärmbad eine große Hilfe.

Zunächst, in der Sauna, lädt sich unser Körper wie eine Batterie mit Wärme auf. Wenn wir nun aus der Kabine kommen, gehen wir zunächst an die frische Luft, um dort unsere Atemweg abzukühlen. Hier bringen wir das erste mal "Kälte" in unseren Körper. Anschließend duschen wir uns kalt ab und nutzen, so dem nichts entgegenspricht, das Tauchbecken, aber nur kurz. Jetzt haben wir zwar ein Gefühl der Erfrischung durch die prickelnde Kälte auf unserer Haut, dies ist aber trügerisch. Im Inneren haben wir noch reichlich Hitze gespeichert, die sich, wenn wir sie nicht bald austreiben, durch Schlappheit und Nachschwitzen bemerkbar macht. Durch die Kaltwasseranwendungen hat unsere Haut die Meldung kalt bekommen, und die Gefäße eng gestellt. Dies bewirkt eine verminderte Durchblutung, die ja für den Wärmetransport von innen nach außen verantwortlich ist. Damit die Gefäße wieder weit gestellt werden, nutzen wir einen reflektorischen Reiz. Wir brauchen nur unsere Füße in warmes Wasser zu stellen, und alle Gefäße werden weit gestellt, als ob der ganze Körper im warmen Wasser wäre. Falls wir uns bis hierher noch nicht abgetrocknet haben, können wir jetzt beinahe zuschauen, wie das Wasser auf unsere Haut durch die nun nach außen transportierte Wärme verschwindet. Wer sich nun wirklich noch eine nachhaltige Erfrischung gönnen möchte, geht noch mal kurz ins Tauchbecken und wiederholt das Fußwärmbad. Danach sind Sie garantiert munter.

 

Gefahren in der Sauna


Es gibt einige Punkte, die man unbedingt in der Sauna beachten muß, will man keinen Schaden erleiden.

Zum Ersten empfiehlt es sich, unbedingt Badeschlappen zu tragen. Zum einen wegen der Fußpilzgefahr und zum anderen wegen der Wasserglätte. (Bitte darauf achten, daß die Schlappen wirklich rutschsicher sind, ich habe schon die Erfahrung gemacht, daß abgelaufene und/oder bestimmte Profile eher die Rutschgefahr verschärfen!)

Einem Urteil zu folge haftet der Betreiber einer Sauna nicht (!) wenn ein Gast an einer Stelle verunglückt, an der üblicherweise mit Wasserglätte zu rechnen ist. Der Tenor der mir bekannten Rechtsprechung geht dahin, das Saunanutzer im Allgemeinen mit den Gefahren vertraut sind und sich entsprechend zu verhalten haben.

Ein weiterer Gefahrenpunkt ist der Saunaofen. Das man hier nichts drauf oder dran stellt bzw. hängt, z.B. ein Handtuch zum Trocknen, versteht sich wohl von selbst. Zum einen wird im Saunaraum durch feuchte Tücher das Klima erheblich verschlechtert, zum anderen steigt die Brandgefahr enorm. Hier einzuordnen sind auch Aufgüsse in Gemeinschaftsanlagen, die nur dem Personal vorbehalten sein sollen. An Aufgußmittel werden bestimmte hohe Anforderungen gestellt, die nur bei entsprechender Sachkunde erfüllt werden können. Deshalb sind nur bestimmt Aufgussmittel nach den Angaben der Hersteller zu verwenden. Eigene Mittel können sich statt mit Wohlgeruch mit einer Stichflamme verabschieden, die für die mitbadenden Gäste nicht besonders bekömmlich ist, wenn sie es denn überleben! Auch Verunreinigung der Luft und der Ofensteine durch Verbrennungsrückstände können die Saunafreuden trüben. Deshalb:

Gute Saunaschlappen und den Aufguß dem Personal überlassen!

 

 

 

Die Sauna ein Heißluftbad?

Leider wird dies meist so gesehen. Sauna ist in Wirklichkeit ein Wechselbad. Selbstverständlich ist die Saunakabine mit ihrem Ofen und dem ihr eigenen Klima ein trockenes Heißluftbad. Aber daraus besteht nicht der ganze Saunagang. Saunieren heißt, sich aufheizen und gezielt abkühlen. Leider kommt bei den meisten Saunabadenden die richtige Form der Abkühlung zu kurz. Und Neulinge meinen mit einem Absitzen der Zeit in der Saunakammer wäre alles erledigt. Das dies nicht so ist, davon zeugen die Schweißtropfen, die so einige Saunagäste beim Verlassen der Anlage wieder auf der Stirn zeigen. Jeder, der sich ein bißchen auskennt, kennt den häufigsten Grund: nicht richtig abgekühlt! Wer so ins Freie tritt, ist ein ernsthafter Kandidat für eine Erkältung. Und das trotz SAUNA.

 

 

 

 

 

Sauna - Erinnerung an das Paradies?


Kürzlich habe ich einen Bericht über das Verhältnis des Menschen zu Wärme und Kälte gelesen. Darin wurde ausgeführt, das der Mensch entwicklungsgeschichtlich für die warmen Abschnitte der Welt geschaffen ist. Er könne im Gegensatz zu bestimmten Tieren gut schwitzen, was uns ja auch immer wieder durch die hervorragende Wärmeabwehr in der Sauna vor Augen geführt wird. Dies hat mich zu den folgenden Überlegungen gebracht.
Im Paradies herrschte Nacktheit, die haben wir auch in der Sauna. Folglich war es dort schön warm, dies haben wir auch in der Sauna. Mit Paradies verbinde ich eine gehobene ruhige Stimmung, wie in der Sauna. Und wo finde ich sonst so eine paradiesische Ruhe? Wo kann ich mich besser entspannen, wo fällt aller Alltag von mir ab, und ich kann nur ich selbst sein, einfach sein. Hier bin ich  gezwungen (nicht wirklich!) alle Aktivitäten für eine Zeit einzustellen und kann mich wieder auf mich selbst besinnen. Hier bin ich mein eigener Mittelpunkt, ohne dafür egoistisch geheißen zu werden. Mein WorkOut, mein Berufsstress, meine Familienprobleme, alle meine kleinen und großen Sorgen lösen sich in diesen Minuten im Schweiß auf, und laufen von mir ab. Hier kann ich durchatmen und freue mich schon auf das eiskalte Wasser, daß mich Reaktionen am Körper spüren läßt, die eine wohl behütende Kleidung und Heizungs- und Klimaanlagen vergessen lassen.
So muß es im Paradies gewesen sein, Geist und Körper kommen hier in einen wunderbaren Einklang. Man muß ihn nur lassen....



Sauna und Erkältung


Der regelmäßige Besuch der Sauna soll vor banalen Infekten schützen. Dies erreicht die Sauna auch durch eine Stärkung der Abwehrkräfte bei den meisten regelmäßigen Saunagängern. Saunagänger geben immer wieder an, nicht mehr oder weniger häufig bzw. nicht mehr so stark an einer Erkältung zu erkranken. Wer meint, mit ein oder zwei mal Sauna sei er vor Erkältungskrankheiten geschützt, der irrt. Wie Studien immer wieder beweisen, muß man mindestens sechs Monate lang regelmäßig, das heißt, einmal in der Woche drei Gänge, die Sauna nutzen, um die Abwehrlage zu stärken. Und dies dann beibehalten, sowohl winter- wie auch sommertags. Wer unregelmäßig von der Sauna Gebrauch macht, verschenkt eine große Chance für seine Gesundheit.
Hat es aber einen erwischt,  ist die Sauna tabu. Zwar sagt ein finnisches Sprichwort, wer in die Sauna gehen kann, kann in die Sauna gehen, doch sollte man dies hier nicht anwenden.
Der Körper ist so mit der Abwehr der Krankheit beschäftigt, das ein Saunabad aufgrund seiner vielfältigen tiefgreifenden Einflüsse auf den menschlichen Körper in diesem Moment einen unnützen Stress bedeuten würde. Dies kann sogar soweit führen, das die Erkältung noch schlimmer wird.
Abgesehen davon sind schniefende und hustende Saunagäste in einer Gemeinschaftsanlage nicht gerade eine Bereicherung.

 

Die Sauna ist nicht zum Aufwärmen


„Jetzt schnell in die Sauna .... (.. und dort aufwärmen)", denken die meisten, wenn jetzt die kalte Jahreszeit kommt und man zum ersten mal so richtig durchgefroren ist.
Wer so handelt, darf sich nicht wundern, wenn ihm das Saunabad nicht bekommt. So wie es schon bei Pfarrer Kneipp heißt: „Niemand wage es, bei Kältegefühl, Frösteln usf. irgendeine kalte Anwendung vorzunehmen, wenn dies an der betreffenden Stelle nicht extra erlaubt ist!" Gilt hier: Hitzeanwendung ebenfalls nur bei erwärmten Körper.
Sollten Sie durchgefroren in die Sauna kommen, akklimatisieren Sie sich erst. Lassen Sie sich ausreichend Zeit, trinken Sie was Warmes. Sollte nach der warmen Dusche immer noch ein Kältegefühl vorhanden sein, nehmen Sie ruhig ein Fußwärmbad. Jetzt jedoch nicht um die Hitze aus dem Körper zu treiben, sondern um ihn auf die Hitze vorzubereiten. Wenn Sie dann Ihre normale Betriebstemperatur haben,  steht dem gewohnten Ablauf des Saunabades nichts mehr im Weg.



Warum Fußwärmbäder?

Wie oft sieht man verwaiste Fußwärmbäder? Da schwitzen die "Profi's" wie verrückt, machen abenteuerliche Kaltwasseranwendungen, vom längeren verharren in dem Tauchbecken wollen wir erst garnicht sprechen, und doch sind sie danach geschafft und nicht erfrischt und - - - haben die Hitze immer noch im Körper.

Zum richtigen intensivem Abkühlen nutzt man die Fußwärmbäder!

Nach dem man an der frischen Luft war, um seine Atemwege zu kühlen und Sauerstoff zu tanken, macht man seine Kaltwasseranwendung. Diese bewirkt eine Kühlung der Haut mit der entsprechenden Reaktion der Gefäßverengung, dadurch fließt nun aber auch in der Haut weniger Blut. Nun hat sich in der Sauna ja nicht nur allein die Haut erwärmt, nein der ganze Körperkern ist
wie ein Akku mit Wärme aufgeladen, und diese muß auch raus. Dies können wir elegant mit den Fußwärmbädern erreichen. Wir nutzen dabei einen Reflex. Dadurch das wir die Füß knöchelhoch in ca. 40° C warmes Wasser stellen, reagiert der Körper so, als ob man ganz von dieser Wärme umgeben ist und er erweiter die Hautgefäße wieder. Die nun wieder vermehrt vom Blut durchfloßene Haut kan von diesem die Wärme reichlicher aufnehmen und nach außen abgeben.
Dabei kann man zuschauen. Wenn man sich nach der Kaltwasseranwendung nicht gründlich abtrocknet, sondern naß oder feucht und unbekleidet das Fußwärmbad durchführt, sieht man, wie die Haut schnell von selbst trocken wird. Die nach außen gebrachte Wärme sorgt für die zügige Verdunstung des Feuchtigkeitsfilms. Daraus erkennt man, daß man sich zum Fußwärmbad nicht in den Bademantel wickeln soll, weil hierdurch die Wärmeabgabe ja wieder erschwert wird. Aber vorsicht vor Zugluft.

Und keine Wechselbäder, die haben hierbei nichts zu suchen!




La talassoterapia è una metodica terapeutica, divulgata nel 1700 dal medico inglese Richard Russel, che si basa sull'utilizzazione di tutti gli agenti naturali che provengono da un luogo di mare: l'acqua marina (ad esempio per immergervisi, come avviene nella balneoterapia), il clima, la sabbia, le alghe, i fanghi di mare. Come funziona la talassoterapia: i pori della pelle, a contatto con l'acqua di mare, si dilatano e permettono così il passaggio dei preziosi oligoelementi che lentamente vengono liberati nel sistema sanguigno correggendo gli squilibri. Le alghe di mare, con il loro risaputo potere antibiotico, batteriostatico e antivirale, fanno il resto.

Il primo centro termale marino sorse a Viareggio attorno al 1850; seguono Livorno (1859), San Benedetto del Tronto (1865), Riccione (1866), Porto d’Anzio (1867), Palermo (1874). Tra il 1870 e il 1890 nascono i più prestigiosi stabilimenti dell'Alto Adriatico, quelli del Lido di Venezia e di Grado, e nel 1910 viene fondato l'Osservatorio per lo studio della Climato-talassoterapia, sulla spiaggia di Venezia. Notevole fu il contributo della Francia nello sviluppo della talassoterapia.

Cool-Down-Tipps:

Sportler sollten jedoch darauf achten, daß zwischen der aktiven Betätigung und dem Saunagang der Puls und der Kreislauf wieder zur Ruhe gekommen sind. Also etwa eine Stunde Pause vor dem Saunagang. Auch sollte nicht unmittelbar vor einem Wettkampf die Sauna benutzt werden.

 

 

Das besondere "Gefühl danach", entspannt, vital und wie neugeboren, wird erst durch die richtige Kalt-Anwendung nach dem Saunagang erreicht. Wer sich davor drückt oder nur lauwarm duscht, bringt sich um den eigentlichen Sauna-Effekt.



Hier unsere Cool-Down-Tipps:

  • Gönnen Sie Ihrem Körper frische Luft und suchen Sie den Freibereich der Sauna auf.
  • Halten Sie Ihre Muskeln in Bewegung und gehen Sie auf und ab.
  • Kühlen Sie Ihren Körper mit kaltem Wasser aus dem Wasserschlauch. Wichtig ist die Richtung des kühlenden Wasserstrahls immer zum Herzen hin. Beginnen Sie deshalb bei den Füßen und führen Sie den Wasserstrahl langsam aufwärts zur Leiste. Dann kühlen Sie die Arme von den Händen bis zur Schulter. Beginnen Sie mit dem rechten Bein/Arm außen, dann innen.
  • Kalte Dusche oder Wasserstrahl aus der Schwallbrause (Ganzkörperguss).
  • Für Geübte (ohne Bluthochdruck): Einsteigen ins Tauchbecken, dabei ruhig durchatmen (10 Sekunden reichen). Duschen Sie vorher aus hygienischen Gründen!
  • Im Anschluss an die Abkühlung entspannt ein warmes, knöchelhohes Fußbad bei ungefähr 40 Grad Celsius die Gefäße.


Achtung: Kühlen Sie genügend ab. Zu starkes Nachschwitzen birgt Erkältungsgefahren!
Das lauwarme Schwimmbecken ist keine Alternative zum kalten Tauchbecken: Die Atemwege kühlen so nicht genug ab, die positive Wirkung stellt sich nicht ein.
Nach dem Saunagang sollten Raucher rund 20 Minuten lang auf Zigaretten verzichten. Durch die erweiterten Gefäße werden Schadstoffe stärker aufgenommen.






Warum muß man nackt in die Sauna?

Für viele stellt sich diese Frage, weil sie Probleme damit haben, sich vor anderen Personen nackt zu zeigen. Das kann in der Erziehung liegen oder andere Gründe haben.

 

Leider wird auch oft Sauna mit FKK und Sexclub gleichgestellt. Nur weil hier Leute nackt zusammensitzen und schwitzen, dichtet die Phantasie Vieler hier etwas herein, was absolut nicht richtig ist. Ok, die Sauna ist keine Kirche, aber für die Finnen ist sie trotzdem ein heiliger Ort.

Das Ablegen der Kleider an sich ist bereits eine erste Handlung zur Entspannung!  In unserem Kulturkreis wird mit der Kleidung versucht, einen gewissen Eindruck, eine Rangordnung, herzustellen.  Wie entspannend ist es schon, sich  in der Umkleide diesen Zwanges zu entheben.

Exkurs: An dieser Stelle möchte ich daher mal zur Beobachtung auffordern. Schauen Sie sich mal Saunaneulinge an, die unsicher und schamvoll versuchen in Badebekleidung am Schwitzgang teilzunehmen. Ist das Entspannung? Das ja nicht das Handtuch verrutscht, das schamhafte Bedecken bestimmter Körperstellen und beobachten, was die anderen Gäste machen?  Wer sich selber so unter Druck setzt, kann nicht mehr davon sprechen, die Seele baumeln zu lassen.

So kann man sagen, das Entkleiden ist bereits der erste Schritt in eine andere Welt. Man lässt mit der Kleidung voller Straßenstaub den Alltag mit seinen Problemen und Sorgen hinter sich.

 

Ich denke, man kann hier ohne Weiteres davon sprechen, eine rituelle Handlung  zu vollziehen, um in eine ausgeglichene Grundstimmung zu kommen.

Natürlich läuft man dann in der Saunaanlage im Bademantel umher oder wickelt sich ein großes Saunatuch um den Leib. Hier ist auch schon mal der Unterschied zum FKK. Bei dem FKK will man fast überall nackt sein, in der Sauna muss man nur bei wenigen Aktionen nackt sein.

Passeggiata lungo il Sauna ParkBis heute haben Weiblein Männlein angeschaut und Männlein Weiblein und, und ,und..  und bisher sind alle noch komplett wieder nach Hause gegangen. Mal ehrlich, im Straßencafe wird mehr geschaut als in der Sauna. Da werden die Sitzplätze geradezu nach strategischen Überlegungen gewählt. In der Sauna ist dies schlecht möglich, da man die Bänke nicht umstellen kann. Auch lädt das Halbdunkel in der Kabine eher zum Dösen und Träumen ein.

Dies könnte man als die psychischen Gründe nehmen, warum man unbekleidet Saunabaden soll. Das Befreien den Körpers, von allem, was Status bedeuten kann, um mit den andern einfach gleich zu sein.

Schauen wir uns nun die körperlichen Auswirkungen an.

Das Ziel in der Saunakabine ist, den Körper aufzuheizen, um ihn im Anschluss daran abzukühlen. 

Die Wärme hat drei Möglichkeiten in unseren Körper zu gelangen:

a)      durch Kontakt,  also über die Sitzfläche und die Rückenlehne

b)      durch Übertragung,  also durch die Heiße Luft und

c)      durch Strahlung, also durch das Infrarot der Wände, der Deck und des Ofens.

Wenn wir uns z. B. nun in ein Saunatuch einwickeln, nehmen wir b) und c) schon man die Chance, uns an den bedeckten Stellen zu erwärmen.  Damit wird erst einmal die Verweilzeit theoretisch länger.  Das stimmt aber nicht, wie wir gleich sehen werden.

 

Unser Körper ist so gebaut,  eine bestimmte Körperkerntemperatur zu halten. Also schaltet er in der Sauna um, auf Wärmeabwehr. Hierzu setzt er die über 2 Mio. Schweißdrüsen in Gang.

Nun lautet ein Spruch; jeder sichtbare Schweißtropfen ist verlorener Schweiß! Wie funktioniert nun die Kühlung der Körpers? Die Schweißdrüsen bringen mehr oder weniger Schweiß an die Körperoberfläche. Dort soll er mit der Verdunstungskühlung der Haut die Wärme entziehen. Damit die Kühlung also funktioniert muss der Schweiß verdunsten können! Ist aber eine Körperstelle bedeckt, so hat er dort nicht die Chance eine Kühlung hervorzurufen. Gleichsam strahlt auch der menschliche Körper Wärme ab, die nun nur bis zum Stoff kommt und dort wieder mehr oder weniger reflektiert wird. Egal wie groß oder klein nun die bedeckte Stelle ist, an ihr herrschen ungesunde tropische Verhältnisse. Eine feuchtwarme Schwüle! Von Kühlung keine Spur!

 

Nun kann man noch die Frage stellen, was bedeckt dort den Körper? Synthetik? Andere Stoffe? Wie verhält sich der Stoff (und die darin enthalte Chemie) in der Wärme und in Verbindung mit dem Schweiß? Das gilt aber nicht nur für die Saunakabine selbst. Hinterher geht es weiter. Solch ein feuchtwarmes Klima, wie es unter dem Stoffe herrscht, ist ein hervorragender Tummelplatz für Bakterien und Pilze. Grade im Vaginalbereich der Frauen könnte das zu Problemen führen.

 

Die andern Saunagäste sind auch bestimmt nicht erfreut, wenn solche Wäschestücke dann im Anschluss im Tauchbecken oder im Schwimmbad „gewaschen“ werden.

 

Wird dann Badebekleidung weiter auf der Haut getragen, entsteht der Effekt,  den jeder vom Strandbad her kennt. Das Wasser verdunstet jetzt teilweise an der Luft und die Hautbezirke darunter unterkühlen. Natürlich auch  im dafür besonders anfälligen Unterleibsbereich.

 

 

Schlussfolgerung:  In unserem Kulturkreis nackt in die Sauna? JA!

 

Es gibt mehr Gründe die dafür sprechen, die Sauna nackt zu nutzen, als mit Badewäsche oder in ein Saunatuch gewickelt oder beides. Wer es dennoch tut, sollte sich der gesundheitlich möglichen Folgen bewusst sein. Und dann sind da auch noch die anderen Saunagäste, die es als einen empfindlichen Angriff auf ihre kollektive Nacktheit und Gleichheit betrachten und solche Saunanutzer kaum zu Freunden haben wollen. Hier reicht dann die Palette von demonstrativem darüber hinwegsehen bis zu aggressiven Äußerungen.

 

Abgesehen davon steht sowieso in so gut wie allen Hausordnungen der Saunabetriebe, das der Saunabereich Nacktbereich ist und damit ist jede Diskussion überflüssig.